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- Kids Club -
Warum ist frühkindliche
Sprachförderung so wichtig?
 
Kinder, die zweisprachig aufwachsen, sind zu beneiden!
 
Sie lernen eine zweite Sprache im Alltag, im Umgang mit ihren Eltern, in ständiger
Kommunikation – nebenbei, wie selbstverständlich, spielerisch. Es stellt sich die Frage:
Was ist mit all den anderen Kindern, die ebenfalls – in einem vereinten Europa –
möglichst gewandt im Umgang mit Fremdsprachen sein sollten?
Machen wir die Fremdsprache zum Alltag des Kindes! Bauen wir mehrmals täglich spielerisch die Fremdsprache in den Alltag ein, um der Fremdsprache das “Fremde“ im Sinne von „Befremdende“ zu nehmen!
Im Vorschulalter besitzen Kinder besonders gute Voraussetzungen, ein oder mehrere Sprachen gleichzeitig zu lernen. Sie genießen es, fremde Laute und Wörter sowie einfache Sätze zu imitieren, anzuwenden und die Wirkung der Sprache auf das soziale Umfeld im Rahmen der Interaktion festzustellen. Kinder spielen – sie spielen auch mit der Sprache - variieren sie, experimentieren mit ihr, setzen sie spontan ein: eine ideale Voraussetzung zum lustbetonten Fremdsprachenerwerb.
Besondere Bedeutung kommt hier dem Imitationsverhalten des Kindes zu.
Imitation bedeutet gleichzeitig andere Menschen beobachten, auf sie reagieren – einfach interagieren. Der Fremdsprachenerwerb ist daher - soll er dem natürlichen Lernverhalten der Kinder entsprechen – immer ein „geselliges, soziales Lernen“ und damit nie langweilig
.„Geselliges Lernen“ bedeutet für Kinder in erster Linie spielerisches Lernen in der Gruppe.
 
Interaktion verlangt und fördert gleichzeitig Konzentration – eine wesentliche Voraussetzung zum Wahrnehmen von Sprachen. Im Interaktionsspiel - welches Sprachkompetenz verlangt - wird dies besonders als Werkzeug zur Kommunikation mit anderen Menschen erlebt.
 
Wer die gehörten Wörter, Sätze und Dialoge gut verstehen und anwenden kann, hat mehr vom Spiel – kann besser mit den Mitschülern spielen. Man kann mit dem Erlernten nach etwas fragen, um etwas bitten, etwas fordern, jemanden auffordern, jemandem etwas mitteilen – also sprachliche Fähigkeiten einsetzen, welche in unserem eigenen Kleinkindalter zum Überleben und zum Erlangen sozialer und emotionaler Zuwendung für uns wichtig waren und deshalb gerne und schnell erlernt wurden. Wörter, Sätze und Dialoge, die im Gedächtnis des Kindes mit abwechselnden sozialen Erlebnissen und nicht mit Seitenzahlen und Lehrbüchern verbunden sind, werden besser gespeichert und bleiben nachhaltiger in Erinnerung.
Abwechslungsreiche Gruppenspiele in der Fremdsprache – vor allem Rollenspiele – bieten diese Assoziationen.
Das führt zu einem nachhaltigen Lernerfolg, da handlungsorientiertes Lernen, welches sowohl das visuelle Begreifen der Sprache als auch das Begreifen mit allen Sinnen fördert, nach lernbiologischen Erkenntnissen besser im Langzeitgedächtnis gespeichert wird.
Das Sprachlernkonzept von „Kay International“ und die darin verwendeten Materialien berücksichtigen die Prinzipien des „interaktiven“, des „handlungsorientierten“, aber allen voran die Prinzipien des „lustbetonten, multisensorischen“ Erlernens einer Sprache mit allen Sinnen.
 
Denn denken Sie daran: Sprache kann man nicht nur hören und sprechen, sondern auch sehen, spüren, riechen, schmecken und vor allem fühlen.